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Datum: Donnerstag, 6. August 2015

Artikel: CGM / Philipp Streinz

Bildinhalt: LKH Feldkirch

Bildrechte: KHBG

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KHBG entscheidet sich für Krankenhausinformationssystem von CompuGroup Medical (CGM)

Die österreichische CGM-Tochter systema hat den Zuschlag zur Implementierung und Betreuung eines umfassenden neuen Krankenhausinformationssystems (KIS) für die fünf Landeskrankenhäuser der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebs GmbH (KHBG) erhalten. Aktuell laufen die Projektvorbereitungen für den offiziellen Projektstart im September 2015. Die Umsetzung der vollständigen Lösung ist anschließend für einen Zeitraum von drei Jahren bis Herbst 2018 geplant.

Seit 2014 erfolgt bereits die Patientenbuchhaltung der KHBG über ein SAP IS-H System von systema, das als patientenführendes System auch den Master Patient Index übernimmt. Darauf aufbauend folgt nun die Implementierung eines klinischen Arbeits­platz­systems auf allen bettenführenden Stationen, allen Funktionsbereichen und einer Vielzahl der Ambulanzen, mit dem Ziel alle medi­zinischen Fächer zu unterstützen. Schlussendlich soll dann ein unternehmensweit einheitliches Krankenhausinformationssystem entstehen.

Das neue KIS wird als federführende Datendrehscheibe dienen und diverse klinische Subsysteme mit den nötigen Daten versorgen. Ein OP-Informationssystem inklusive Planung, Steuerung und Dokumentation der Operationen wird als integriertes Funktionsmodul implementiert. Die Übergabe und Übernahme von ELGA-relevanten Dokumenten wird über einschlägige Standards erfolgen. Elek­tronische Fieberkurven und elektronische Medikationsanordnungen, -dokumentationen, und –interaktionskontrollen werden die bestehenden papierbasierten Aufzeichnungen ablösen. In bislang zehn definierten Abteilungen sollen zudem mobile Lösungen zum Einsatz kommen, um das medizinische und pflegerische Personal direkt vor Ort zu unterstützen. Ein Onkologie-Expertensystem komplettiert den Anforderungskatalog. Das neue IT-System soll zentral vom Rechenzentrum LKH Feldkirch aus für alle Standorte bereitgestellt werden.

CGM MPA als umfassende klinische Gesamtlösung

Zur Umsetzung dieser umfassenden Anforderungen entschied sich die KHBG für das in Österreich marktführende KIS „CGM MPA“. Diese integrierte, prozessorientierte Software unterstützt die Steuerung und Dokumentation aller relevanten medizinischen und pflegerischen Prozesse in österreichischen Spitälern1.

CGM MPA erleichtert zukünftig die tägliche Arbeit von KHBG-Ärzten und Pflegekräften, indem alle relevanten klinischen Prozesse digital unterstützt werden. Dabei stehen nicht mehr die Aufgaben der Spitalsabteilungen, sondern der patientenorientierte Prozess im Mittelpunkt. So verbessert CGM MPA sowohl Planungs- wie auch Steuerungsfunktionen im Sinne einer besseren Patienten­behandlung, hilft die Belegdauer zu reduzieren und sorgt für eine lückenlose Leistungsdokumentation. Neue, innovative Software­module wie die elektronische Fieberkurve (CGM G3 Timeline) und die Medikation (CGM G3 Medication) führen die KHBG zukünftig in ein neues Zeitalter der digitalen Effektivität.

Flexibler Ausbau des marktführenden KIS durch innovative neue Module

Die KHBG profitiert von der „evolutionären Produktstrategie“ von CGM. Denn diese bietet die Sicherheit des Einsatzes der in Österreich marktführenden KIS-Lösung, die modular um innovative Applikationen erweitert wird.

So können nach und nach budgetschonend neue, innovative „CGM G3“-Module an CGM MPA angedockt werden. Bestehende Module können im Laufe der Zeit durch die Nachfolgemodule der neuen Generation ausgetauscht werden. Mit dieser Entscheidung erfolgt an allen Standorten der KHBG der behutsame und schrittweise Aufbau eines maßgeschneiderten modularen Systems, das sich flexibel ausbauen bzw. anpassen lässt.

Dieser Auftrag hat für CGM, neben der höchst erfreulichen Auswirkung auf unsere Geschäfts­entwicklung und Auslastungssicherung unserer Teams, strategisch sehr große Bedeutung. Einerseits für den heimischen Markt, in dem wir für unsere neuen „CGM G3“-Module mit der KHBG einen höchst attraktiven Referenzkunden gewinnen konnten. Andererseits für den internationalen Markt, wo zahlreiche potenzielle Bestands- wie auch Neukunden den Erfolg und Fortschritt unserer Migra­tions­strategie gespannt beobachten.

Erwin Jobst
Vertriebsleiter von CGM in Österreich

Über die Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H.

Dem Gesundheitskonzern der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft gehören insgesamt die fünf Landeskrankenhäuser Feldkirch, Rankweil, Bregenz, Hohenems und Bludenz sowie die beiden Pflegeschulen in Feldkirch und Rankweil an. Das Unter­nehmen bietet rund 4.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern Arbeitsplätze, insgesamt versorgen die Mitarbeiter rund 450.000 Patientinnen und Patienten jährlich. Dabei werden rund 470 Millionen Euro für die Gesundung und Behandlungen der Vorarl­bergerinnen und Vorarlberger ausgegeben.

1 Marktanteil: ca. 50%, Kennzahl Krankenhausbetten

Von mpa über CGM MPA zu CGM G3
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