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Datum: Sonntag, 22. Juli 2018

Artikel: CGM / Walter Zifferer

Bildinhalt: Symbolbild

Bildrechte: ClipDealer / SeanPrior

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Willkommen in der Telematikinfrastruktur!

CGM: Erfolgreicher TI-Rollout bei den deutschen medius KLINIKEN

In ihren drei Akutkliniken in Kirchheim, Nürtingen und Ostfildern-Ruit sind die medius KLINIKEN im Einzugsgebiet des Landkreises Esslingen für die Menschen da. Mit insgesamt 23 medizinischen Fachkliniken und 21 zertifizierten interdisziplinären Zentren decken sie nahezu jeden medizinisch-pflegerischen Leistungsbereich ab. Bei Patienten, Angehörigen und Einweisern wird der Gesundheitsdiensteanbieter für die konsequente Ausrichtung am Wohl des Patienten und für die aktive, persönliche und offene Kommunikation mit allen beteiligten Partnern geschätzt.  

Die Digitalisierung ist aktuell für die medius KLINIKEN eines der zentralen strategischen Themen. So wurde der medius KLINIK NÜRTINGEN als erste Einrichtung in Deutschland das Erreichen der HIMSS EMRAM Stufe 6 offiziell bescheinigt. Das sogenannte „Electronic Medical Record Adoption Model“ beschreibt auf einer Skala von 0 bis 7 die IT-Durchdringung, sprich den Digitalisierungsgrad einer Klinik. Die Nutzung der Telematikinfrastruktur knüpft nun nahtlos in die konsequente Digitalisierungsstrategie des Hauses an.      

 

Das Team ist der Star: Mit 360°-Expertenwissen zum Erfolg

Die Entscheidung für CGM – eine klare Sache

 

Realistisch betrachtet war CGM der einzige Anbieter der für uns infrage kam. Die Verfügbarkeit zertifizierter Konnektoren, konkrete Erfahrungswerte im TI-Umfeld und eine entsprechende Empfehlung von Agfa – das war in Summe ein klares Mandat.

Gerhard Bauer
IT-Leiter der medius KLINIKEN

 

Aller Anfang ist… einfach

Ein Check der technischen Infrastruktur machte schnell klar: Über die TI-Komponenten hinausgehende Hardware-Investitionen sind nicht erforderlich. Genauso unkompliziert war der weitere Verlauf: Neben dem initialen Basis-Workshop hat die zunächst zwei Bereiche umfassende Projektierung gerade mal 1,5 Tage gedauert. Die notwendigen technischen Spezifikationen bzw. Konfigurationen waren für das IT-Team um Gerhard Bauer reine Routine ohne besondere Herausforderungen oder Komplikationen.

Auch die Anbindung des Agfa Orbis KIS ging problemlos von statten: Die Schnittstelle zum Konnektor ist unkompliziert und kann anhand der detaillierten Dokumentation vom IT-Personal der Krankenhäuser eigenständig durchgeführt werden.  

Die TI-Installation ist längst Routine

Die Konstellation des Projektteams, sprich das interne Team aus IT-Fachkräften und Key-Usern, die TI-Profis von CGM und die Anwendungsspezialisten von Agfa war ein Garant für den mustergültigen TI-Rollout.

Die Chemie im Projektteam hat von Anfang an gestimmt und alle haben ihr spezifisches Expertenwissen optimal eingebracht.

Gerhard Bauer

Anfängliche Bedenken zum Austausch der Lesegeräte haben sich in Wohlgefallen aufgelöst. Für die Anwender hat sich nichts geändert, alles funktioniert wie vorher. Im Gegenteil – sie profitieren von wichtigen flankierenden Informationen zur Karte, die jetzt automatisch zur Verfügung stehen. Zum Beispiel, wenn der Patient nicht die neueste von der Krankenkasse ausgegebene Karte bei sich hat.            

 

Mehrwertanwendungen wie das Notfalldatenmanagement sollen möglichst schnell folgen

Schulung macht den Meister

Die nun noch anstehende technisch ausgerichtete Schulung für das IT-Team hat zwei grundlegende Zielsetzungen: Zum einen geht es um das Troubleshooting, sprich die konkrete Problembehebung beim Defekt eines Lesegerätes oder dem Ausfall des Konnektors.

Bislang läuft die TI-Infrastruktur einschließlich der Agfa Orbis Anbindung absolut stabil und ohne Zwischenfälle. Doch wir möchten für alle Eventualitäten gewappnet sein, denn ohne diese zentralen Komponenten steht die Patientenaufnahme im Grunde still.

Thomas Schäfer
Stellvertretender IT-Leiter der medius KLINIKEN

Zum anderen sollen gemeinsam weitere Institutskarten und Lesegeräte eingerichtet werden, um das Know-how bei den Mitarbeitern zu vertiefen und zu verfestigen.

„Das war wirklich ein schönes Projekt, bei dem uns das CGM-Expertenwissen zur Telematikinfrastruktur sehr zugute gekommen ist. Durch den gezielten Know-how-Transfer sind wir nun in der Lage, den weiteren TI-Rollout mit unseren rund 80 ermächtigten Ärzten bis zum 31.12.2018 selbst durchzuführen.“, lautet das rundum positive Fazit von Gerhard Bauer.

Immer eine Idee weiter

Das Versichertenstammdatenmanagement ist für die medius KLINIKEN nur der Einstieg in die TI. Auch beim Notfalldatenmanagement (NFDM) möchten sich die Kliniken als Vorreiter frühzeitig engagieren. Hier werden werden Medikation, Diagnosen und weitere Informationen, die bei einem Notfall für die behandelnden Ärzte relevant sein können, auf der der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gespeichert. Voraussetzung für die Dokumentation auf der Karte ist die Zustimmung des Patienten. Die Speicherung der Notfalldaten auf der eGK wird Ärzten und Sanitätern helfen, schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen – und so gegebenenfalls Leben retten.

„Mit dem Notfalldatenmanagement wird es erst so richtig interessant, dann fängt die Gesundheitskarte wirklich an zu leben. Es steht außer Frage, dass die Notfalldaten für jeden Patienten einen ganz enormen Mehrwert bieten“, ist Gerhard Bauer überzeugt und freut sich auf diesen nächsten Ausbauschritt der Digitalisierung.    

 

Über medius KLINIKEN  

Der Klinikverbund beschäftigt rund 2.800 Mitarbeiter an drei Standorten und stellt insgesamt etwa 1.040 Betten bereit. Mit 23 medizinischen Fachkliniken und 21 Zentren wird ein umfassendes Leistungsspektrum geboten. In den Häusern der medius KLINIKEN werden stationär mehr als 46.000 Patienten und ambulant mehr al s 125.000 Patienten pro Jahr behandelt.