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Datum: Montag, 17. Dezember 2018

Artikel: CGM / Philipp Streinz

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"Regionaler Strukturplan Gesundheit 2025" in NÖ auf Schiene

Der erste Teil des "Regionalen Strukturplan Gesundheit Niederösterreich 2025" ist am Montag auf Schiene gebracht worden. Bis spätestens 2020 soll nun die inhaltliche Ausarbeitung durchgeführt werden, teilte Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP) in einer Aussendung mit. Festgehalten wurden fünf Rahmenbedingungen, die unter anderem ein Bekenntnis zur Beibehaltung der 27 Krankenhaus-Standorte beinhalten.

In den vergangenen Wochen wurden von einer politischen Arbeitsgruppe rund um Eichtinger, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) sowie den Landesräten Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) und Gottfried Waldhäusl (FPÖ) mehrere Gesprächsrunden "rund um die Zukunft der Niederösterreichischen Gesundheitsversorgung absolviert", heißt es in der Aussendung. Aufbauend auf dem "Österreichischen Strukturplan Gesundheit" seien Expertenpapiere analysiert und Ärzte, die Patientenanwaltschaft und weitere Gesundheitsfachleute eingebunden worden. Nach Abstimmungen mit der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse und dem Gesundheitsministerium wurde am (heutigen) Montag in der Landeszielsteuerungskommission der "Regionalen Strukturplan Gesundheit Niederösterreich 2025 Teil 1" verabschiedet.

"Die Medizin und mit ihr unsere Gesellschaft verändern sich. Neue medizinische Erkenntnisse, die alternde Gesellschaft und nicht zuletzt moderne Technologien eröffnen uns neue Möglichkeiten, aber auch neue Notwendigkeiten. Um den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern weiterhin die bestmögliche Gesundheitsversorgung zu bieten, werden wir mit dem RSG NÖ 2025 jetzt die richtigen Weichenstellungen für die nächsten sieben Jahre treffen", so die politische Arbeitsgruppe in einem gemeinsamen Statement.

Das beschlossene Konzept beinhaltet fünf Rahmenbedingungen. In der ersten wird eine Standortgarantie für alle 27 Krankenhäuser im Bundesland abgegeben. Weitere Punkte sind volle Leistungsversorgung für alle Regionen, Zukunftssicherheit für die Bevölkerung sowie mehr vernetzte Angebote. Zudem soll mit dem Strukturplan das medizinische Leistungsabgebot weiter ausgebaut werden.

Quelle: APAMED