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Datum: Freitag, 11. Januar 2019

Artikel: CGM / Philipp Streinz

Bildinhalt: Christof Constantin Chwojka, Notruf NÖ Geschäftsführer, die Familie Bosch mit dem kleinen Henry und Landesrat Martin Eichtinger bei der Präsentation der Bilanz 2018 des Notruf NÖ (v.l.n.r.)

Bildrechte: NLK Burchhart

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Notruf NÖ wickelte 2018 rund 1,5 Millionen Telefonate ab

Die Mitarbeiter von Notruf Niederösterreich haben im Jahr 2018 rund 1,5 Millionen Telefonate abgewickelt. Etwa 233.000 Notfallrettungseinsätze resultierten daraus, teilte die Organisation bei einer Pressekonferenz mit. In den vergangenen zwölf Kalendermonaten wurden zudem rund 763.000 geplante Krankentransporte koordiniert. Großer Beliebtheit erfreute sich die Notruf-App "Rettung".

Exakt 1.516.832 Telefonate wurden im vergangenen Jahr persönlich geführt. Das seien um vier Prozent weniger als 2017, weil "nicht notwendige Gespräche durch moderne Datenübermittlung ersetzt wurden", wurde in einer Aussendung betont. Betroffen seien hiervon vor allem Krankentransporte, wo mittlerweile bei rund einem Drittel bereits gespeicherten Daten direkt zur Disposition übergeben werden können.

Die Dauer und Intensität der Gespräche sei erhöht worden, wurde betont. "Das heißt, dass intensive Beratungsgespräche bei der telefonischen Gesundheitsberatung geführt, sowie exakte Anleitungen am Notruf gegeben wurden und dadurch das Service für die Hilfesuchenden verbessert werden konnte", stellte Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP) fest. Als besonderes Beispiel gilt der Fall des heute einjährigen Henry Bosch, bei dessen Geburt im Jänner 2018 lebensbedrohliche Komplikationen eingetreten seien. Ein Notrufexperte hatte daraufhin die Rettungskräfte vor Ort telefonisch Schritt für Schritt dabei angeleitet, dem Kind das Leben zu retten.

Aus den 250.709 Notrufe resultierten 233.194 Notfallrettungseinsätze für das Rote Kreuz, den Arbeitersamariterbund, die Christophorus Flugrettung, die Johanniter-Unfall-Hilfe sowie für die Berg-, Wasser- und Höhlenrettung und die Hundestaffeln im Bundesland. Eingeführt wurde 2018 die papierlose Transport- und Behandlungsdokumentation, die Helfern die Dokumentation und Verrechnung erleichtert. Die Notruf-App "Rettung" wurde im abgelaufenen Kalenderjahr mehr als 13.000 Mal installiert. Die Anwendung ist direkt mit der Leitstelle verbunden. Rund 230 Mal wurden damit Daten wie Standort und Gesundheitsinfos in Notfällen übermittelt.

Quelle: APAMED