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Datum: Samstag, 16. Dezember 2017

Artikel: CGM / Walter Zifferer

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Neue Zielvereinbarung zwischen Land und Gebietskrankenkasse in Vorarlberg

Das Land Vorarlberg und die Vorarlberger Gebietskrankenkasse (VGKK) haben sich auf eine neue Zielvereinbarung zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens bis 2021 geeinigt.

Das Arbeitsprogramm sieht etwa die Einrichtung von drei Primärversorgungseinheiten oder auch den bedarfsgerechten Ausbau von Angeboten im kinder- und jugendpsychiatrischen und psychosozialen Bereich vor.

Nach Angaben von Gesundheitslandesrat Christian Bernhard (ÖVP) und VGKK-Obmann Manfred Brunner sollen bis 2021 auch ausreichend viele Lehrpraxen (gemeinsam mit der Ärztekammer) geschaffen werden. Weitere Ziele sind unter anderen die Optimierung der Medikamente-Verschreibung bei Spitalsentlassungen und Ambulanzbesuchen sowie die weitere Ausrollung der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) mit e-Medikation und e-Befund.

Mit dem Zielsteuerungsübereinkommen strebe man eine moderne, bedarfsorientierte Patientenversorgung aus einem Guss an, betonten Bernhard und Brunner. Voraussetzung dafür sei eine gemeinsame Planung und Steuerung des Gesundheitswesens im niedergelassenen und im Spitalsbereich. Bernhard und Brunner verwiesen auf eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit seit 2013: 

Die Zielsteuerung erlaubt uns einen Gesamtblick auf die Patientenversorgung. So sind eine optimale Abstimmung und die angestrebte Versorgung am ´best point of service´ möglich.

Zu den seit damals umgesetzten Projekten gehören neben anderen der Start einer telefonischen Gesundheitsberatung, das Vorhaben "Mobiles Palliativteam" und die Ausweitung der Kapazitäten für Psychotherapie.

 

Quelle: APAMED