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Datum: Mittwoch, 9. Mai 2018

Artikel: CGM / Philipp Streinz

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Mystery Shopping in Arztpraxen soll wieder abgeschafft werden

Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) will das Mystery Shopping in Arztpraxen, das ist die seit 2016 erlaubte Kontrolle durch verdeckte Ermittler der Sozialversicherung, wieder abschaffen. Das sei "nicht vertrauensbildend zwischen Vertragspartnern", kündigte Hartinger-Klein in der "Ärzte Krone" an. 

Vertrauen darf nicht missbraucht werden. Es gibt andere Möglichkeiten zur Kontrolle, um schwarze Schafe zu finden.

Beate Hartinger-Klein
FPÖ

Von Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) bekam sie dafür auf Facebook Applaus. Strache gibt dort auch zu, dass man damit "eine Forderung der Ärzteschaft umsetzen" will. "Gut so! Bravo, Frau Bundesminister!", schreibt der FPÖ-Chef. Die Ärzteschaft hatte von Beginn an gegen das Mystery Shopping in Arztpraxen protestiert.

Mit Erleichterung reagierte die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) auf die Ankündigung von Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein, das sogenannte Mystery Shopping abzuschaffen. Vizepräsident Johannes Steinhart gratulierte der Ministerin und sagte:

Sie hat erkannt, dass das Mystery Shopping eine unwürdige Gängelung darstellt, die in einer Vertragspartner-Beziehung einfach nichts verloren hat.

 Quelle: APAMED