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Datum: Montag, 25. Juni 2018

Artikel: CGM / Philipp Streinz

Bildinhalt: Markus Müller

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Müller übernimmt Obersten Sanitätsrat

Der Rektor der Medizinischen Universität Wien, Markus Müller, ist zum Präsidenten des Obersten Sanitätsrates gewählt worden. Die Entscheidung fiel einstimmig aus, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag in einer Aussendung mit. Der Oberste Sanitätsrat hatte zuvor erstmals unter dem Vorsitz von Ressortchefin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) getagt.

Vizepräsident Michael Grimm und Vizepräsidentin Petra Apfalter bleiben in ihren Positionen. Die bisherige Präsidentin Silvia Schwarz hatte im März ihren Rücktritt erklärt. Sie begründete den Schritt mit der "intensiven medialen Berichterstattung" über das Krankenhaus Nord. Schwarz war ab 2010 interimistische ärztliche Direktorin des Spitals.

Der Oberste Sanitätsrat ist ein Beratungsgremium des Gesundheitsministeriums. Auf Initiative von Hartinger-Klein wurde er um einige Bereiche erweitert, hieß es in der Aussendung. Darunter fallen die Fachrichtungen Dermatologie, HNO, Ernährungswissenschaft, Augenheilkunde, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Urologie, Kinder- und Jugendheilkunde, Radioonkologie, Radiobiologie, Radiophysik und Gendermedizin.

Außerdem wurde der Sanitätsrat mit der fachlich medizinischen und wissenschaftlichen Aufbereitung von Themen wie der Ausarbeitung von Indikatoren, die für die Einführung von Schmerzmitteln auf Basis von Cannabis sprechen, und der Ausarbeitung einer HIV-Test-Strategie beauftragt. "In Zukunft soll der Oberste Sanitätsrat mehr in gesundheitspolitische Themen eingebunden werden, damit wir dieses fachlich qualifizierte Gremium auch besser nutzen können", betonte Hartinger-Klein.

Quelle: APAMED