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Datum: Dienstag, 19. April 2016

Artikel: CGM / Walter Zifferer

Bildinhalt: Symbolbild

Bildrechte: CGM

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Höhere Therapiesicherheit, bessere Behandlungs-Workflows, genauere Personalplanung

CGM auf der conhIT 2016

Da der Anspruch an die Behandlungsqualität beim Patienten rasant steigt und gleichzeitig die Kosten des Gesundheitssystems eingedämmt werden müssen, stehen Gesundheits-IT-Anbieter vor echten Herausforderungen. In den letzten Jahren wurde jedoch speziell im Gesundheitswesen – ganz im Gegensatz zu anderen Branchen – der potenzielle Nutzen, den der zielgerichtete Einsatz von moderner IT stiftet, stark vernachlässigt. Aber auch wenn der Wettbewerb nicht mit anderen Industrien zu vergleichen ist, der Druck zu mehr Wirtschaftlichkeit steigt spürbar an.

Aktuell kann man deutlich beobachten, wie sich Krankenhausverbünde, aber auch einzelne Kliniken auf den Weg machen, Investitionen in die Digitalisierung als große Chance anzuerkennen. Die voranschreitende Umsetzung der vom Gesetzgeber forcierten Vernetzung des Gesundheitswesens stärkt zusätzlich das Vertrauen in diese Richtung. Insgesamt findet derzeit im klinischen Umfeld ein Paradigmen-wechsel statt: IT wird immer weniger als „ungeliebtes, teures Muss“ und immer mehr als die Chance wahr­genommen, interne klinische Prozesse zu verschlanken und gleichzeitig Synergien mit anderen Gesundheitsinstitutionen zu realisieren.

Kurz: auf der Suche nach Möglichkeiten, die laufend steigenden Systemkosten einzudämmen, ist man letztendlich doch auf die IT gestoßen! Der Markt sucht nach Werkzeugen zur Vermeidung von unnötigen Kosten im Behandlungsprozess – bei gleichzeitigem Wunsch nach höherer Therapiesicherheit.

CompuGroup Medical ist hierzu die richtige Adresse: wir präsentieren bei der conhIT 2016 neue Softwaremodule der CGM G3 Lösungswelt, die speziell die Verbesserung der Arzneimitteltherapie-sicherheit im Fokus haben, den Personaleinsatz optimieren und klinische Versorgungsabläufe in allen Bereichen straffen. Unsere Lösungen unterstützen dabei die Klinik-Administration, die Ärzte, die Pflege und insbesondere auch die Krankenhauslogistik.

Uwe Eibich
Vorstandsmitglied der CGM Deutschland AG.

Ein gutes Beispiel, wie IT-Lösungen in der arbeitsteiligen modernen Medizin messbaren Mehrwert bringen, ist die Arznei­mittel­therapie­sicherheit („AMTS“). Einrichtungsintern – aber auch sektorenübergreifend – gilt: Wer professionelle AMTS-Lösungen in bestehende Kliniklösungen integriert, reduziert Therapierisiken: Nicht zuletzt durch das Ausschließen von unerwünschten Wechselwirkungen von Medikamenten –wird die Behandlungsqualität nachhaltig verbessert. Denn neben dem wichtigsten Aspekt der Patientengenesung erhöht sich auch die Wirtschaftlichkeit des gesamten Gesundheitswesens, da Komplikationen und vermeidbare Folgekosten durch erneute Behandlungen verringert werden.

Viele Gesundheitseinrichtungen tun sich noch schwer, AMTS-Lösungen einzusetzen. Zum einen müssen alle betroffenen Prozesse sauber strukturiert sein, um AMTS-Lösungen überhaupt effektiv einsetzen zu können. Das wird oft unterschätzt. Und dann begegnen wir oft noch einer diffusen Angst, Ärzte mit ´zu viel IT´ zu belasten. Wer AMTS ernst meint, muss nicht nur die Verordnung digitalisieren, sondern Medikationsmanagement bis hin zur digitalen Fieberkurve fertig denken. Davor schrecken einige noch zurück. Zu Unrecht: Erste Pilot- und Produktivbetriebe In Deutschland, Österreich und in der Schweiz zeigen den Mehrwert und die Akzeptanz der Nutzer dieser digitalen Lösung. Über die sehr erfreuliche Entwicklung und die positiven Ergebnisse dieser Projekte berichten wir aktuell auf der conhIT.

Michael Franz
Geschäftsbereichsleiter in der CGM Deutschland AG

Ein Schwerpunkt der auf der conhIT präsentierten CGM-Lösungen liegt im Zusammenspiels der digitalen Medikation und Fieberkurve – diese beiden KIS-Module können einfach an bestehende Kliniksoftwareprodukte aller Hersteller angedockt werden und stellen künftig die zentrale Schaltzentrale des Arztes dar. Neben den Kernprodukten der Klinik- und Rehainformationssysteme zeigt CGM insbesondere Kommunikationslösungen, die im Zeitalter der übergreifenden Vernetzung einen sicheren Datenaustausch zwischen verschiedensten Gesundheitseinrichtungen sicherstellen. Es steht also die effiziente institutionsübergreifende Zusammenarbeit der Akteure im Mittelpunkt: diese können heute Kommunikationswege für Zuweiser in die Klinik, oder für Einsender in Labore nutzen, um wertvolle Zeit zu sparen und die Datenqualität rund um die Patientenbehandlung insgesamt deutlich zu verbessern. Wozu das spürbar führen kann und wo die Reise hingeht, zeigt CGM mit dem beeindruckenden Projekt „Arzneimittelkonto.NRW“ und in der Themenwelt „Vernetzung“ mit der Beteiligung seitens CGM am Test der Telematikinfrastruktur. All diese innovativen, kollaborativen Lösungen brauchen natürlich einen professionellen Unterbau: hier liefert CGM als einziger Anbieter im Markt etablierte Klinik-, Labor- und Praxissoftwareprodukte mit einzigartigen Anwenderzahlen!

Ein weiteres Thema, das immer mehr Krankenhäuser beschäftigt, ist das zunehmend knappe medizinische Personal. Gerade die Digitalisierung kann wertvoll dazu beitragen, medizinisches Personal auch in unterbesetzten Häusern so einzusetzen, dass möglichst viel Zeit für die Patientenbehandlung verbleibt. Erreichen lässt sich dies mit einer aktiven Workflow-Optimierung. CGM sammelte in Österreich in mehr als 20 Jahren wertvolle Erfahrung mit der Lösung CGM ON DUTY. Diese Erfahrungen konnten in einem neuen CGM G3-Modul zu effektiver multiprofessioneller Ressourcenplanung einfließen, so dass diese Kompetenzen nun für den internationalen Einsatz bereit stehen.

Aktuell ist zu beobachten, wie Software zur Personaleinsatzplanung mit klassischen Klinikinformationssystem zusammenwachsen. Dem Personalmanagement und der Dienstplanung kommt in Zeiten des Personalmangels eine immense Bedeutung zu. Die Fähigkeiten und Verfüg­barkeiten der wertvollsten aller Ressourcen bedingen viel höherer Aufmerksamkeit als bislang. Ein Zusammenwachsen mit dem KIS als eine zentrale Steuerungseinheit aller relevanter Tätigkeiten ist daher unaufhaltsam. Hier präsentieren wir hier auf der conhIT eine Neuentwicklung: das tief ins KIS integrierte CGM G3-Modul ´Personaleinsatzplanung´. Es trägt dazu bei, dass schon bei der Planung eines Patiententermins sichergestellt werden kann, dass nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch die nötigen Personalressourcen verfügbar sind.

Mag. Felix Frick
CGM Senior Manager HIS-Development

Besuchen Sie bis Donnerstag, den 21.4. den CGM-Stand in Halle 1.2. Erfahren Sie, wie Sie Ihre individuellen Anforderungen mit Hilfe von innovativen Softwarelösungen abdecken können und gleichzeitig von der digitalen Vernetzung profitieren.


Bildinhalt: Uwe Eibich, Vorstand der
  CompuGroup Medical Deutschland AG
Bildrechte: CGM

Bildinhalt: Mag. Felix Frick,
  CGM Senior Manager HIS-Development
Bildrechte: CGM

Bildinhalt: Michael Franz, Geschäftsbereichs-
  leiter in der CGM Deutschland AG
Bildrechte: CGM
Eindrücke vom CGM-Stand auf der conhIT 2016
Bildinhalt: Eindrücke vom CGM-Stand auf
  der conhIT 2016
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Eindrücke vom CGM-Stand auf der conhIT 2016
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  der conhIT 2016
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Eindrücke vom CGM-Stand auf der conhIT 2016
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Eindrücke vom CGM-Stand auf der conhIT 2016
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Eindrücke vom CGM-Stand auf der conhIT 2016
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Eindrücke vom CGM-Stand auf der conhIT 2016
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Eindrücke vom CGM-Stand auf der conhIT 2016
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