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Datum: Donnerstag, 1. März 2018

Artikel: CGM / Philipp Streinz

Bildinhalt: Enorme Erleichterung bei der Medikation für Patienten und niedergelassene Kassenärzte sowie Apotheken in Vorarlberg.

Bildrechte: IP Medizinsoftwarehersteller

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ELGA eMedikation

Start in Vorarlberg mit exzellenter Software

Ärzte und Apotheker bieten mehr Patientensicherheit bei Verordnung und Abgabe von Medikamenten durch effiziente Vernetzung und Nutzung modernster Technologie.

Seit Februar gibt es eine enorme Erleichterung bei der Medikation für Patienten und niedergelassene Kassenärzte sowie Apotheken in Vorarlberg. Denn auf die Frage "Welche Medikamente nehmen Sie denn?", gibt es nun im ELGA System die Antwort. Jedes verschriebene Medikament wird bei der Rezeptausstellung automatisch in der Gesundheitsakte aufgenommen und die Abgabe in der Apotheke ergänzt. Somit hat der weiter behandelnde Arzt eine jeweils aktuelle Liste der Medikamente online verfügbar und die Ordination oder Apotheke kann diese auf Wechselwirkungen prüfen. Als Patient kann man seine Medikamentenliste selbst unter www.gesundheit.gv.at abrufen.

"Vorarlberg ist das erste Bundesland, in dem wir nach mehrjähriger Entwicklungszeit diese hilfreiche Funktion in Arzt-Ordinationen und Apotheken in Betrieb setzen. Die Medizinsoftwarehersteller haben die äußerst umfangreichen organisatorischen und gesetzlichen Anforderungen penibel umgesetzt und freuen sich über den perfekten Projektstart" so Eduard Schebesta, Sprecher der Industrieplattform Medizinsoftwarehersteller im Fachverband Elektro und Elektronik Industrie. "Mit fehlerloser Software der Medizinsoftwarehersteller konnten wir erfolgreich ELGA und eMedikation in nur einem Monat in Vorarlberg realisieren", so Schebesta. 

Für mich ist eMedikation ein Meilenstein für bessere Qualität und Patientensicherheit und auch für Angehörige und Patienten ein gutes zusätzliches Service. Also ich sehe das rundum positiv und freue mich sehr, dass diese Funktion nunmehr endlich umgesetzt wird. Wir haben damit auch in Europa ein Referenzprojekt und ein Best Practice Beispiel.

Dr. Gerald Bachinger
Patientenanwalt

Weiter geht es nun in der Steiermark, bis Mitte 2019 erfolgt die Ausstattung der Ärzte und Apotheken Schritt um Schritt österreichweit.

Quelle: APAMED