medianet ÖAZ Philips QUALITAS ÖKZ MedAustron

Datum: Donnerstag, 4. April 2019

Artikel: CGM / Philipp Streinz

Bildinhalt: Symbolbild

Bildrechte: ClipDealer / leeser

Dieser Artikel wurde 252 mal gelesen.

Drittes NÖ Gesundheitszentrum in Schwechat offiziell eröffnet

In Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha) ist am Dienstagabend die dritte Primärversorgungseinheit in Niederösterreich offiziell eröffnet worden. Neben drei Allgemeinmedizinern sind u.a. eine Diätologin, eine Ergotherapeutin, eine Psychotherapeutin und eine Sozialarbeiterin im Einsatz. Bis Jahresende sind weitere drei Gesundheitszentren bzw. -netzwerke im Bundesland geplant.

Die Praxis im Einkaufszentrum Schwechat in der Wiener Straße wird laut Aussendung derzeit im laufenden Betrieb erweitert, Anfang März wurden renovierte Räumlichkeiten bezogen. Künftig sollen auch Logopädie und Physiotherapie angeboten werden. Die Ordination ist von Montag bis Freitag von 7.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. "Dieser dritte Streich macht Niederösterreich zu einem Vorzeigebundesland in Sachen neuer Primärversorgung und fit für die Zukunft", sagte Jan Pazourek, Generaldirektor der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse (NÖGKK).

Das erste Primärversorgungszentrum im Bundesland war im vergangenen Oktober in Böheimkirchen (Bezirk St. Pölten-Land) in Betrieb gegangen. Anfang des Jahres folgte ein weiteres in St. Pölten. Bis Jahresende sind sechs derartige Einheiten geplant. Unter den weiteren drei Einrichtungen soll mindestens ein Netzwerk und ein kliniknahes Zentrum sein. Die Standorte stehen noch nicht fest, bis Ende Mai läuft noch die Interessentensuche. "Bis 2021 soll es 14 Gesundheitszentren im ganzen Land geben", sagte Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP), Vorsitzender des Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS).

Der Präsident der Ärztekammer für Niederösterreich, Christoph Reisner, sprach von einer "interessanten neuen Form der Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten mit weiteren Mitarbeitern aus Gesundheits- und Sozialberufen" und erklärte: "Noch in diesem Jahr soll es neben diesen Zentren auch Netzwerke geben, in denen unter den gleichen Rahmenbedingungen zumindest drei allgemeinmedizinische Einzelordinationen sehr eng zusammenarbeiten werden."

Quelle: APAMED