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Datum: Freitag, 6. Oktober 2017

Artikel: CGM / Philipp Streinz

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Ausbau der Palliativversorgung in Niederösterreich

Die landesweite Umsetzung des niederösterreichischen Palliativ- und Hospizkonzeptes schreitet weiter voran. "Betroffene und Angehörige brauchen in dieser schweren letzten Lebensphase professionelle Versorgung und würdevolle Begleitung. Dafür haben wir in Niederösterreich, Dank unseres Palliativ- und Hospizkonzepts, ein wirklich ausgezeichnetes Versorgungsnetz aufgebaut. Und mit sechs neuen Palliativbetten im Landesklinikum Amstetten bauen wir das für die Zukunft nun weiter aus", so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Ludwig Schleritzko.

Niederösterreich hat im Jahr 2006 mit einem Reformpoolprojekt den Grundstein gelegt, heute ist man bundesweiter Pionier in der flächendeckenden Palliativ- und Hospizversorgung. Ziel ist die pflegerische, medizinische und spirituelle Betreuung unheilbar kranker und sterbender Menschen sowie deren Angehöriger in der verbleibenden Lebenszeit. Dazu gehört das Lindern von Beschwerden, die Unterstützung beim Abschiednehmen und bei der Trauerarbeit.

Jährlich werden im Mostviertel weit über 1.000 Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige betreut. Aktuell umfasst die Versorgungsstruktur im Raum Mostviertel eine Palliativstation mit acht Betten im Landesklinikum Scheibbs, ein stationäres Hospiz mit 15 Palliativbetten im NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Melk, vier mobile Palliativteams und vier ehrenamtliche mobile Hospizteams. Um auch künftig dem Bedarf zu entsprechen, werden, nach genauen Überlegungen und Evaluierungen in der Versorgungsplanung, im neuen NÖ RSG 2025 (niederösterreichischer regionaler Strukturplan Gesundheit) sechs Palliativbetten im Landesklinikum Amstetten aufgenommen.

"Für die Sicherstellung und den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung in Niederösterreich investiert das Land Niederösterreich jährlich rund 25 Millionen Euro. Ein besonderer Dank gilt den engagierten Teams, die mehr Lebensqualität auf dem letzten Lebensweg ermöglichen", so Pernkopf und Schleritzko.

Quelle: APAMED