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Datum: Freitag, 12. August 2016

Artikel: CGM / Walter Zifferer

Bildinhalt: CGM-Grillevent mit Grillprofi Leo Gradl im Sommer 2016 auf der Speckalm in Bad Kreuzen

Bildrechte: CGM

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Auf Sicherheit beim Grillen achten

Gefahrenzone beachten und im Fall der Fälle Wunden richtig behandeln

So ungebrochen der Grillboom anhält: immer wieder kommt es zu Zwischenfällen, die alles andere als harmlos sind und entsprechend im Krankenhaus enden. Denn was nach einem kindergerechten Freizeitvergnügen aussehen mag, führt oftmals durch Unwissen und unsachgemäßen oder gedankenlosen Einsatz von Grillanzündern, aber auch durch den unabsichtlichen Kontakt mit heißen Grillschalen oder Brandverletzungen durch herabfallende Kohlestückchen zu teils schweren Verletzungen.

Was also ist zu tun, wenn es zu Verbrennungen kommt?

Sofortiges Kühlen ist extrem wichtig. In den ersten zehn Minuten sollte das aber mit handwarmem Wasser passieren.

Dr. Wolfgang Schreiber
Chefarzt im Österreichischen Roten Kreuz

Ist dem Verletzten kalt, muss mit der Kühlung gestoppt werden. In jedem Fall ist im Falle einer schweren Verbrennung der Notruf unter 144 zu rufen. Nach der Kühlung sollte der Ersthelfer die Wunde mit einer keimfreien Wundauflage bedecken und sie locker mit einer Mullbinde fixieren.

Ist die Wunde versorgt, die Beine des Opfers hochlagern und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit weiteren Basismaßnahmen fortfahren.

Diese Basismaßnahmen umfassen das richtige Lagern des Betroffenen, das Zuführen von frischer Luft, der Schutz vor Sonne und die psychische Betreuung, damit der Verletzte möglichst ruhig bleibt.

Um zu sehen wie präsent das Erste-Hilfe-Wissen ist, gibt es hier einen Online-Kurs.

Dies ist jedoch nur als kleiner Check gedacht und ersetzt keinen Erste-Hilfe-Kurs!