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Datensicherheitsexperten warnen vor betrügerischen Corona-Warn-Apps

Datensicherheitsexperten warnen vor betrügerischen Corona-Warn-Apps, die täuschend echt aussehen, aber Nutzerdaten ausspähen. Weltweit gebe es derzeit mindestens ein Dutzend solcher Apps. Einmal installiert, sind die Apps Einfallstor für Schad-Software oder greifen die Daten der Nutzer ab.

13. Juni 2020
Philipp Streinz (CGM)
APAMED
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ÖRK/ LV NÖ / Lukas Hürner

Bildinhalt: Mobiltelefon - Stopp Corona

Bildrechte: ÖRK/ LV NÖ / Lukas Hürner

Die betrügerischen Apps werden meist nicht über die offiziellen Kanäle wie den Google Play Store verbreitet, sondern über andere Apps oder Internetseiten. Die Betrüger nutzten dabei den "bekannten und Angst machenden" Namen des Virus.

Viele Länder entwickeln derzeit Corona-Warn-Apps bzw. sind sie - so wie in Österreich - bereits in Gebrauch. Betrügerische Corona-Warn-Apps tauchten bisher in Armenien, Brasilien, Indien, Kolumbien, Indonesien, dem Iran, Italien, Kirgistan, Russland und Singapur auf - in manchen Fällen eine täuschend echte Kopie der jeweiligen Regierungs-App.

Die Apps sollen eine zentrale Rolle bei der Nachverfolgung der Kontakte von Corona-Infizierten spielen: Die Nutzer können bei einer Variante zum Beispiel in die App eingeben, wenn sie sich mit dem Erreger infiziert haben. Andere Nutzer, die sich in der Nähe des Infizierten aufgehalten haben, werden dann informiert. Die Kontaktpersonen sollen sich dann in Quarantäne begeben können, damit sich das Virus nicht weiter ausbreitet.

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