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Synchronizing Healthcare

49 Prozent haben sich schon über Krankheit im Internet informiert

49 Prozent der Österreicher haben sich schon einmal über ein Gesund­heits­problem im Internet informiert. Den meisten haben diese Erkennt­nisse nach eigenen Angaben auch weiter­geholfen. Eine Mehrheit (53 Prozent) hat aller­dings die Erfahrung gemacht, dass Ärzte auf das selbst­recher­chierte Google-Wissen der Patienten "genervt" reagieren, so das Ergebnis einer IMAS-Umfrage.

22. September 2019
Philipp Streinz
CGM / APAMED
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Bildrechte: ClipDealer / pixinoo

Dennoch meinten auch 42 Prozent, dass es heute aufgrund des Zeit­mangels der Ärzte ohnehin notwendig sei, sich selbst im Internet über seine Krank­heiten und Beschwerden zu informieren. 43 Prozent glauben, dass die Mediziner mittler­weile davon ausgehen, dass ihre Patienten vorher online recherchiert haben.

Insgesamt sind nach wie vor Gesund­heits­experten - Ärzte, Apo­theker oder Pflege­kräfte - die wich­tigste Infor­mations­quelle der Öster­reicher, wenn es um ihre Weh­wehchen geht. Ein Vergleich mit Umfrage­daten aus dem Jahr 2014 zeigt aber deutlich, dass heute nicht nur das Internet - das damals so manchem Befragten noch gar nicht zur Verfügung stand - in puncto Medizin-Wissen vermehrt angezapft wird, sondern auch das persön­liche Umfeld, also Freunde oder Verwandte.

Auch wenn die Internet-Recherche in Gesund­heits­dingen an Bedeutung gewinnt, so bleibt die Mehrheit offenbar vor­sichtig: Während 65 Prozent der Befragten dem Arzt und 32 Prozent ihrer Familie "sehr" vertrauen, tun das bei Websites, Online­foren oder Social Media nur je zwei bis fünf Prozent.

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