medianet ÖAZ Philips QUALITAS ÖKZ MedAustron

Datum: Montag, 17. November 2014

Artikel: CGM / Philipp Streinz

Bildinhalt: Symbolbild

Bildrechte: CGM

Dieser Artikel wurde 1280 mal gelesen.

Zuerst der Prozess, dann die EDV.

Weil kein Krankenhaus gleich ist!

Administrative und medizinische Patientendaten strukturiert erfassen und auswerten, Behandlungs­prozesse elektronisch unterstützen und effiziente Arbeits­abläufe etablieren: All das macht der Einsatz von modernster Soft­ware möglich. In vielen Fällen erfordert die Ein­führung einer solchen Software allerdings eine Änderung der bestehenden Prozesse. Gerade dies führt aber im Vorfeld des Öfteren zu Ängsten und Unsicher­heiten bei den Anwendern. Im schlimmsten Fall wird die neue Software, die eigent­lich unterstützen sollte, nicht akzeptiert und in weiterer Folge auch nicht verwendet.

Was kann man also dagegen tun?

Ein entscheidender Faktor zur Förderung der Akzeptanz ist die Standardisierung der Abläufe sowie der verwendeten Dokumente und Formulare. Besonders essentiell ist hierbei, die Anwender mit einzubeziehen. Eine Standardisierung im Vorfeld von IT-Implemen­tierungen bringt Klarheit und fördert die Akzeptanz. Darüber hinaus bekommt man so auch die Chance auf Veränderung, was in weiterer Folge dazu führt, dass die gesamte Organisation und deren gelebte Prozesse weiter­ent­wickelt werden können.

Wie wird das optimal umgesetzt?

Im Rahmen von Standardisierungs­work­shops werden sämtliche verfügbaren Dokumente durchforstet, auf Notwendigkeit überprüft und vereinheitlicht. Prozessmanager und Softwareexperten entwickeln gemeinsam mit den Experten aus dem klinischen Umfeld die optimale Lösung. Dafür wird der SOLL-Prozess schrittweise erarbeitet und die Inhalte von Anforderungs­formularen, Spezial­dokumen­tationen und sonstigen klinischen Dokumenten definiert. Die Anzahl und der Umfang dieser Standardisierungs­work­shops sind dabei von der inhaltlichen Reich­weite der zu bearbeitenden Thematik sowie von der Tiefe der elektro­nischen Umsetzung abhängig.

Was bringt das alles?

Durch die Festlegung dieser Standards wird Transparenz geschaffen und man erhält somit ein klares Bild über die derzeitige und die zukünftige Situation. Die Mit­arbeiter werden bei dieser Vorgehens­weise aktiv eingebunden und sind damit auch an der Gestaltung ihrer Abläufe und Dokumente beteiligt. Dadurch wird mehr Akzeptanz geschaffen und die Identifi­kation mit der neuen Anwendung stellt darüber hinaus eine bedarfs­gerechte Lösung zur Verfügung. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Wissen der besten und erfahrensten Mitarbeiter in die Entwicklung der Prozesse einfließt und dadurch sichergestellt wird, dass diese auch optimal aufgesetzt sind. Dadurch werden aufwendige Korrekturen und teure Anpassungen im Nach­hinein vermieden wodurch eine gewisse Kosten­sicher­heit entsteht. Das schafft wiederum nach­haltige Ein­sparungen durch Vermeidung von Blind- und Fehl­leistungen und gewähr­leistet gleich­zeitig eine optimale Unter­stützung im Rahmen der medizinischen Leistungs­erbringung.

Wer unterstützt mich dabei?

Das Competence Center Health Care (CCHC) von systema hat jahrelange Erfahrung in puncto Prozess­beratung und kann auf eine große Zahl an Erfolgs­projekten in ganz Öster­reich verweisen. Eben diese Erfahrung ist es, die zahl­reiche Organi­sationen effizient und effektiv zu optimalen Prozessen und schlussend­lich auch zu einer bedarfs­gerechten und anwender­freund­lichen Soft­ware­unter­stützung gebracht hat und weiter bringen wird.

Das Prozessmanagement-Team von systema
Bildinhalt: Das Prozessmanagement-Team
  von systema
Bildrechte: CGM