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Datum: Sonntag, 3. Dezember 2017

Artikel: CGM / Philipp Streinz

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Patienten stellten NÖ Kliniken 2017 erneut gutes Zeugnis aus

Die Patienten haben den niederösterreichischen Landeskliniken auch 2017 ein gutes Zeugnis ausgestellt. Die Gesamtwertung blieb mit 92,32 von 100 möglichen Punkten "konstant hoch". Besonders erfreulich sei die hohe Zufriedenheit mit den Pflegekräften und Ärzten, teilte LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) am Mittwoch mit. Als Verbesserungsmaßnahme werden Wartezeitenmonitore in Ambulanzen installiert.

Zunächst sollen die Geräte in den Krankenhäusern in St. Pölten, Mödling und Amstetten erprobt werden. Auf den Monitoren sei ab sofort zu erkennen, wie lange die potenzielle Wartezeit ist und ob akute Notfälle kurzfristig Kapazitäten binden. Dies bringe Vorteile sowohl für Patienten als auch für das Personal in den Spitälern, "die entlastet werden, wenn die Patienten besser gelenkt werden", so Pernkopf.

"Außerdem können dann manche erkennen, dass es vielleicht besser ist, zum Hausarzt zu gehen. Gerade bei nach Österreich Zugezogenen müssen wir mehr und mehr erkennen, dass die Ambulanzen als Ersatz für den Hausarzt dienen, weil sie es aus ihrer Heimat gar nicht anders kennen", hieß es in einer Aussendung.

Bereits im Sommer präsentiert wurde eine Hotline, die vor planbaren Operationen über die unterschiedlichen Wartezeiten je Klinikum informiert. Eine weitere Maßnahme sei eine Versorgungsdichtemessung. Diese "und die zukünftige bedarfsgerechte Planung der Versorgung ist für den Patienten ein ganz wichtiger Punkt, weil dadurch der tatsächliche medizinische Bedarf für die Patienten bestimmt werden kann", sagte Patientenanwalt Gerald Bachinger. Die vierte Maßnahme betrifft laut Aussendung die Einrichtung von Primärversorgungseinrichtungen, die für eine Entlastung der Ambulanzen sorgen sollen.

Die beste Bewertung in der Patientenbefragung erreichten heuer bei den Kliniken unter 300 Betten die Standorte Scheibbs, Waidhofen/Ybbs und Gmünd. Bei den größeren Spitälern führte Amstetten vor Neunkirchen und Horn. Befragt wurden im Zeitraum von drei Monaten 31.790 Patienten an 25 Standorten. Die Pflegeteams bekamen - ähnlich wie im Vorjahr - 95,7 Punkte, die Ärzte wurden mit 94 Punkten bewertet.

Quelle: APAMED