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Datum: Donnerstag, 7. Dezember 2017

Artikel: CGM / Walter Zifferer

Bildinhalt: Beim Rundgang im neuen Kardiologischen Zentrum v.l: Bürgermeister der Stadt Wiener Neustadt, Klubobmann Abgeordneter zum NÖ Landtag Klaus Schneeberger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Prim. Univ.-Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger und der Medizinische

Bildrechte: LK Wiener Neustadt

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Eröffnung des Kardiologischen Zentrums im Landesklinikum Wr. Neustadt

Am 7.12.2017 fand im Landesklinikum Wiener Neustadt im Beisein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Klaus Schneeberger, Prim. Univ.-Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger, dem medizinischen Geschäftsführer der Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner u.a. die Eröffnung des Kardiologischen Zentrums statt.

Das Kardiologische Zentrum ist eine wichtige Investition, weil wir wissen, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen am Zunehmen sind und da braucht es entsprechende Ressourcen und die technische Ausstattung.

Johanna Mikl-Leitner
Landeshauptfrau Niederösterreich

Jeder Niederösterreicher und jede Niederösterreicherin habe die Chance, innerhalb von 45 Minuten ein Landes- oder Universitätsklinikum zu erreichen.

Ziel in Niederösterreich sei "die sichere Versorgung unserer Landsleute und Spitzenmedizin für alle", führte die Landeshauptfrau aus, dass seit dem Jahr 2002 rund 2 Milliarden Euro in den Neubau, Umbau und Ausbau der Klinikstandorte investiert worden seien.

Die 27 Klinikstandorte seien mit der Landeskliniken-Holding unter einem Dach zusammengefasst: "Damit gelingt es, professionell zu planen und Schwerpunktsetzungen zu machen", so Mikl-Leitner. Vorgestellt wurde das Projekt von Prim. Roithinger und Armin Zwazl.

Künftig wird die gesamte interventionelle kardiologische Versorgung durch das Landesklinikum Wiener Neustadt erfolgen. Gleichzeitig bleibt die kardiologische Basisversorgung im Rahmen der Abteilung für Innere Medizin am Klinikstandort Mödling bestehen. Die bisherigen Versorgungsaufgaben des Klinikstandorts Mödling im Myocardinfarktnetzwerk Thermenregion – Burgenland werden durch das Landesklinikum Wiener Neustadt übernommen.

Dr. Robert Griessner
Medizinischer Geschäftsführer des Landesklinikums Wiener Neustadt

Das Projekt sei eine Herausforderung gewesen, informierte Zwazl, dass das Budget eingehalten worden sei und man zusätzliche hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen habe. Mit dem Kardiologischen Zentrum könne man die Kernkompetenz des Landesklinikums Wiener Neustadt weiterentwickeln, betonte Roithinger, dass man nun "die beste technische Ausstattung und die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben". "Mit diesen Voraussetzungen wollen und können wir komplexe Herzerkrankungen erfolgreich behandeln.", so Roithinger.

 

Das neue Kardiologische Zentrum ermöglicht jährlich in etwa folgende medizinische Behandlungen:

  • 2.800 Koronarangiographien
  • 1.200 Koronarinterventionen
  • 400 Katheterablationen
  • 220 Pulmonalvenenisolationen (Vorhofflimmern)    
  • 40 ventrikuläre Tachykardien
  • 140 Supraventrikuläre Tachykardien
  • 20 Mitralklappen-Interventionen
  • 40 Vorhofohr-Verschlüsse

Quelle: APAMED